Orgelbauerzeitgenossen:       Apel   Kreutzbach   Hellermann   Schönburg   Böhme   Kühn                

(authored by Johannes Richter & Daniel Ulrich)



August Apel (* 19.11.1827 Wippra - † 25.08.1897 Querfurt) war später in Querfurt als Orgelbauer tätig. Er war mit Emilie verheiratet, sie überlebte ihn. Womöglich erlernte er sein Handwerk bei seinem Vater, Johann Gottlieb Apel, in Wippra. Aber vom Vater sind uns keine Orgelneubauten bekannt.

Die Apel'sche Orgelbauwerkstatt ist nachweislich von 1845 - nach 1916 vorhanden gewesen. Eine gute handvoll Orgeln hat er derzeit nach unserem Wissen erbaut. Die Hälfte "seiner" Orgel sind noch erhalten, jedoch im schlechten Zustand. Als Zeugnis der romantischen Klangkultur gehören ebenfalls diese Orgeln instandgesetzt. 


Die Herkunft ist leider noch nicht geklärt und die Querfurter Archive besitzen nur kleinere Aufzeichnungen darüber. Diese Information ist aber auch wieder 2 Jahrzehnte alt.

Die gegründete Werkstatt übernahm ca. 1895 sein Sohn, Otto Apel (* vor 1857 - † nach 1918). Es sind derzeit nur Reparaturen durch ihn nachgewiesen.


Apel baute nur zeittypische mechanische Schleifladenorgeln.


Ein Zusammenhang zur Familienlinie nach Aschersleben bzw. Wippra wird vermutet, jedoch noch nicht belegt.



Werkstatt, Wo in Querfurt?

Lt. Wohnungs=Anzeiger soll sich das Grundstück, mit Haus und Nebengelass, in der Braun(s)straße95 befunden haben.
Ob die damalilgen und heutigen Grundstücksgrenzen identisch sind?
Jedenfalls befindet heutzutage dort an dieser Stelle ein großer Parkplatz.

Wer kann hierzu Bilder bereitstellen oder weitere Informationen?



Hornburg, 1867
St. Ulrich

Aseleben, 1875
St. Bartholomäus

Hornburg, St. Ulrich (1867)

Aseleben, St. Bartholomäus (1875)

Grockstädt, St. Michaelis (1878)

Grockstädt, 1878
St. Michaelis

Eisdorf, St. Johannis (1881)

Eisdorf, 1881
St. Johannis

Döcklitz, 1884

St. Cyriakus

Döcklitz, St. Cyriakus (1884)

weitere Orgeln / werke:

Schwittersdorf (1875, n.e); Köchstedt (um 1870, n.sp.);

weitere Orgeln / werke:

Schwittersdorf (1875, n.e); Köchstedt, St. Marien (um 1870-80, n.sp.);
Herkunft, Ausbildung und weitere Orgelbauten sind uns derzeit nicht bekannt!