Aus einer Tischlerfamilie stammte
Johann Friedrich
Wilhelm
Heerwagen
(* 05.11.1826 -
† 26.09.1875) und sein Bruder Carl Friedrich August (* 13.12.1829 -
†
29.03.1882), (Bad) Blankenburg/ Thüringen. Ihre Eltern waren Johann Friedrich Heerwagen und Frau Johanna Wilhelmine, geb. Moeller.
Friedrich Wilhelm gründete 1855 mit seinem Bruder, einem Tischlergesellen und einem Zinngießergesellen seine eigene Werkstatt in Klosterhäseler, da er dortrhin geheiratet hatte. Zuvor erlernte der das Handwerk des Orgelbauers bei Johann Friedrich Schulze, Paulinzella.
Da der Vater Wilhelm 1875 plötzlich starb, übernahm sein erst 18-jähriger Sohn Friedrich Wilhelm Emil (* 05.12.1857 - † 28.01.1935) die väterliche Werkstatt. Darüber hinaus gingen aus der Ehe des Vaters mit Karoline Henriette noch 2 Töchter hervor. Emil erbte später das Geschäft. Seine Mutter verstarb im Kinderbett 1859, 27-jährig.
Wilhelm heiratete 1860 erneut, Friederike Kleine, ebenfalls aus Klosterhäseler. Diese Ehe blieb kinderlos.
Das Hauptabsatzgebiet waren die Regionen Saale und Unstrut. Hier stehen auch noch etliche Orgeln (um die 18), die in irgendeiner Form noch erhalten sind. Sie bauten handwerklich (bäuerlich) gut.
Im Jahre 1892 ging er Konkurs. Daraufhin gründete er sie 1893 in Bad Kösen neu. 1896 zog er ins Großherzogtum Weimar, da er von dort viele Aufträge bekam. Er blieb der alten Heimat um Klosterhäseler immer treu und tätig!
Emil heiratete bereits am 06.07.1879 Karoline Wilhelmine Amalie Brandt aus Lißdorf.
1934 erfolgte die Übergabe an den in Weimar ansässigen jungen Orgelbauer Gerhard Kirchner (1907 - 1975).
























